25.02.2020 | News-Bericht

Anderthalbjähriger erleidet Verbrühungen

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  • Ein Retttungshubschrauber der DRF Luftrettung im Flug.
    Christoph München ist 24 Stunden täglich einsetzbar (Symbolbild). Quelle: Daniel Stibitz

Für einen anderthalbjährigen Jungen beginnt das neue Jahr dramatisch: Mit Verbrühungen ist das Kind ins Krankenhaus in Nördlingen eingeliefert worden. Dort wird das 17 Monate alte Baby eiligst versorgt. 20 Prozent seiner Hautoberfläche sind geschädigt! Doch die schweren Wunden können nur in einer Spezialklinik optimal behandelt werden. Die Wahl der Mediziner fällt auf das „Dr. von Haunersche Kinderspital“ in München. Damit der junge Patient rasch dorthin gelangt, verständigt die zuständige Leitstelle das Team von Christoph München: Der in der bayerischen Landeshauptstadt stationierte, 24 Stunden dienstbereite Intensivtransporthubschrauber der DRF Luftrettung wird als schnellstmögliches Transportmittel benötigt.

Doch bevor Pilot Carsten Strahlendorff, Hubschraubernotarzt Dr. Pascal Mathonia und Notfallsanitäter Franz Trebo an diesem kalten Montagmorgen starten, machen sie zunächst einen „Wettercheck“. Dabei, erzählt Strahlendorff, „stellten wir fest, dass das Klinikum wegen Nebels nicht anfliegbar war.“ Aus diesem Grund vereinbart die Crew ein „Rendezvous“ mit dem bodengebundenen Rettungsdienst: Dieser soll den Jungen im Rettungswagen (RTW) vom Nördlinger Krankenhaus zur nahegelegenen Klinik nach Donauwörth bringen, von wo aus die Luftretter das Kleinkind abholen können. „In Donauwörth war es nämlich nebelfrei“, begründet der Pilot die Entscheidung.

Strahlendorff, Mathonia und Trebo machen sich sogleich auf den Weg und erreichen bald darauf das Klinikum. Der RTW, der zuvor vom Nördlinger Krankenhaus aus gestartet ist, kommt kurz nach ihnen am Treffpunkt an. Eine Kinderärztin hat den Patienten während der Fahrt fortwährend betreut. Nach der Landung übernehmen der Hubschraubernotarzt und der Notfallsanitäter der DRF Luftrettung den Eineinhalbjährigen und laden ihn in die rot-weiße Maschine ein. Nach kurzem Flug erreicht die Besatzung von Christoph München bereits die Kinderklinik der Landeshauptstadt, in dem die schweren Verbrühungen des 17 Monate alten Jungen umgehend weiterversorgt werden.