21.11.2019 | News-Bericht

Christoph München bringt 30-Jährigen zum Herzzentrum

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  • Das Nachtflugkonzept der DRF Luftrettung umfasst für den Flug bei Dunkelheit unter anderem den Einsatz von zwei Piloten mit Instrumentenflugberechtigung.
    Das Nachtflugkonzept der DRF Luftrettung umfasst für den Flug bei Dunkelheit unter anderem den Einsatz von zwei Piloten mit Instrumentenflugberechtigung.

Ein abendlicher Einsatz für den 24 Stunden dienstbereiten Christoph München: Die Leitstelle Erding entsendet das Team der DRF Luftrettung nach Forstern, wo ein 30-Jähriger dringend Hilfe benötigt. Der Mann leidet aufgrund angeborener Diabetes unter einer Herzerkrankung und trägt deshalb einen Schrittmacher. Der ist jedoch ausgefallen und muss eiligst ausgetauscht werden. Schnellstmöglich soll die Besatzung den Patienten dafür ins Deutsche Herzzentrum München fliegen.

Sofort starten die Piloten Carsten Strahlendorff und Peter Unterburger, Hubschraubernotarzt Dr. Frank Vogel sowie Notfallsanitäter René Gerster und erreichen nach wenigen Minuten die oberbayerische Gemeinde. Ein bodengebundener Notarzt und ein Rettungswagen sind schon am Einsatzort eingetroffen, ebenso die Feuerwehr. Es ist bereits kurz nach halb acht, als Strahlendorff und Unterburger die rot-weiße H 145 auf einer Wiese aufsetzen. Zur Unterstützung haben die Kameraden der Feuerwehr die Landestelle gut ausgeleuchtet.

Frank Vogel und René Gerster übernehmen den vorversorgten Patienten, bereiten ihn auf den Lufttransport vor und laden ihn rasch in den Hubschrauber. Kurz darauf hebt Christoph München wieder ab. Nach nur knapp zehn Minuten kommt die Crew der DRF Luftrettung über dem Herzzentrum in der bayerischen Landeshauptstadt an. Nach der Landung übergibt Dr. Frank Vogel den 30-jährigen Mann an die weiterbehandelnden Spezialisten.