28.11.2019 | News-Bericht

Hoher Blutdruck nach Auffahrunfall

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  • Bereits 1.500 Mal sind die Luftretter aus Angermünde dieses Jahr gestartet, um Menschen in medizinischen Notsituationen zu helfen (Symbolbild).
    Bereits 1.500 Mal sind die Luftretter aus Angermünde dieses Jahr gestartet, um Menschen in medizinischen Notsituationen zu helfen (Symbolbild).

Schon zum 1.500. Mal in diesem Jahr ist Christoph 64 am Sonntagmittag alarmiert worden: Auf der Bundesautobahn 11 kommt es in einem Baustellenbereich zu einem Verkehrsunfall. Daran beteiligt ist ein Ehepaar, das sich auf dem Rückweg von einem Besuch beim Sohn befindet, mit seinem Fahrzeug.

Die Leitstelle Nord Ost schickt zwei Rettungswagen, die Feuerwehr und die Polizei zur Unglücksstelle auf der Fernstraße. Und auch die Crew des in Angermünde stationierten Hubschraubers der DRF Luftrettung erhält wegen des Zwischenfalls den Auftrag, zu starten.

Nur sechs Minuten benötigen Pilot Jens Zeißig, Notarzt Dr. Henning Blaich und Notfallsanitäter Eik Meißner, um mit der rot-weißen Einsatzmaschine, einer EC 135, zum Einsatzort zu fliegen. Dort wendet sich das Team von Christoph 64 vor allem einer 80-Jährigen zu, der Beifahrerin des auf dem Rückweg vom Besuch beim Sohn befindlichen Fahrzeugs. Erfreulicherweise hat die Frau bei dem Aufprall nur leichte Prellungen erlitten. Nach dem Zusammenstoß ist ihr Blutdruck jedoch erheblich zu hoch, wie Hubschraubernotarzt Blaich schnell feststellt. Sie wird darum mit einem der beiden eingesetzten Rettungswagen ins Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde gebracht.