01.10.2019 | News-Bericht

Hubschraubernotarzt betreut gleich sieben Verletzte

  • Immer wieder bei schweren Autobahnunfällen im Einsatz: Christoph 36 der DRF Luftrettung. Symbolbild.
    Immer wieder bei schweren Autobahnunfällen im Einsatz: Christoph 36 der DRF Luftrettung. Symbolbild.

Autobahn 14, Fahrtrichtung Halle: Auf der Höhe von Bernburg kommt es Mitte September zu einem Unfall, an dem vier Pkw beteiligt sind. Die Rettungsleitstelle alarmiert die DRF Luftrettung in Magdeburg. Christoph 36 und dessen dreiköpfige Besatzung hebt ab. Als der Pilot nur 13 Minuten später auf der gesperrten Fahrbahn landet, erwarten sieben bei dem Zwischenfall in Mitleidenschaft gezogene Fahrzeuginsassen die Luftretter.

Hubschraubernotarzt Christian Helmecke und Notfallsanitäter Thomas Scheffler beginnen mit der Begutachtung und Betreuung der Patienten. Der Hubschraubernotarzt – er ist der einzige Notarzt am Unfallort, an dem nach und nach noch mehrere Feuerwehr- und drei Rettungswagen eingetroffen sind – untersucht alle sieben Betroffenen, bei drei von ihnen ist eine Einweisung in das nächste Traumazentrum zur weiteren Behandlung beziehungsweise Überwachung erforderlich.

Christian Helmecke und Thomas Scheffler kümmern sich vor allem noch um eine 21-jährige Frau. Sie hat ein Schleudertrauma, eine Verletzung im Bereich der Halswirbelsäule, davongetragen. Allerdings ist keiner der Fahrzeuginsassen so schwer verletzt, dass die DRF Luftrettung einen Patienten luftgebunden transportieren müsste. Die Magdeburger Crew kann nach Abschluss der Untersuchungen auf der Autobahn zur Luftrettungsstation in der Landeshauptstadt zurückkehren.