07.06.2019 | News-Bericht

Team von Christoph Thüringen fliegt zum ersten Einsatz mit neuem Muster

  • Der neue Christoph Thüringen bei seinem ersten Einsatz.
    Der neue Christoph Thüringen bei seinem ersten Einsatz.

Mit dem modernsten Hubschrauber, der derzeit in der zivilen Luftrettung eingesetzt wird – der H 145 –, hebt neuerdings das Team der DRF Luftrettung aus Bad Berka ab. Christoph Thüringen, vormals eine EC 145, ist zudem der einzige 24 Stunden einsatzbereite Intensivtransporthubschrauber, der in dem Bundesland unterwegs ist. Wie überaus wichtig er für die flächendeckende medizinische Versorgung im Freistaat ist, zeigte sich vor wenigen Tagen, als die Crew aus Bad Berka mit dem „neuen“ Christoph Thüringen zum ersten Einsatz aufbrach.

Dieser galt einem Mann in Apolda, bei dem der Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt bestand. Der Patient, Anfang 60, musste von der – aufgrund der langen Glockengießer-Tradition auch als „Glockenstadt“ bekannten – Kreisstadt rasch und schonend in eine geeignete Spezialklinik gebracht werden. Daher wurde der Hubschrauber der DRF Luftrettung als schnellstmögliches Transportmittel benötigt. Umgehend startete Pilot Franz Ahollinger die Triebwerke der rot-weißen H 145 und flog mit Notarzt Dr. Karsten Oschatz und Notfallsanitäter René Heimbürge los.

Nach wenigen Minuten traf Christoph Thüringen am Krankenhaus in Apolda ein, und Ahollinger setzte die Maschine der DRF Luftrettung auf dem Hubschrauberlandeplatz der Klinik auf. Dorthin hatten die bodengebundenen Kollegen inzwischen den Infarktpatienten gebracht. „Unser Notarzt hat ihn dann direkt im Rettungswagen übernommen und weiterversorgt“, schildert Franz Ahollinger.

Nachdem der Mann in den Hubschrauber eingeladen worden war, hob Christoph Thüringen erneut ab, und die Crew aus Bad Berka flog den Herzerkrankten in nur sieben Minuten zur Uniklinik nach Jena. Dort übergab Karsten Oschatz ihn schließlich an das Ärzteteam in der Notaufnahme, das sofort die weiteren Behandlungsschritte einleitete.